Unsere Schule trägt der zunehmenden Ozonbelastung bei Sporttagen und Wanderungen Rechung. Bei einer erheblichen Ozonbelastung sollten die Lehrpersonen ihr Programm entsprechend der Belastung anpassen.
Erläuterungen:© www.ozon-info.ch
Zu den Wirkungen gehören unter anderem:
- Reizungen der Schleimhäute wie Augenbrennen, Kratzen im Hals, Druck auf der Brust und Schmerzen beim tief Einatmen
- Entzündungsreaktionen in den Atemwegen bis in die Lungen
- Eine messbare vorübergehende Einschränkung der Lungenfunktion
- Beeinträchtigung der körperlichen Leistungsfähigkeit
- Verstärkung der Reaktion der Luftwege auf andere Reize (weitere Luftschadstoffe wie zum Beispiel Schwebestaub sowie Pollen, Milben usw.)
Die Wirkung wird im Wesentlichen von folgenden Faktoren beeinflusst:
- Konzentration: Je höher die Ozonwerte steigen, desto mehr Personen sind betroffen.
- Dauer: Je länger sich jemand in ozonreicher Luft aufhält, desto stärker wird die Reaktion.
- Intensität der Arbeit oder Tätigkeit: Je grösser die körperliche Anstrengung ist, desto stärker fällt die Reaktion aus.
Die Luftreinhalteverordnung toleriert jährlich nur eine einzige Überschreitung des Stundenmittelwerts von 120 Mikrogramm Ozon pro Kubikmeter (120 µg/m³). Wird dieser Grenzwert nicht überschritten, ist die Belastung „sehr gering bis mässig“, und die menschliche Gesundheit wird nicht oder kaum beeinträchtigt. Liegt der Wert jedoch höher, ist Beeinträchtigungen zu rechnen:
- 120-180 µg/m³:„Erhebliche Belastung“. Bei empfindlichen reagierenden Personen sind Schleimhautreizungen von Augen, Nase und Hals wahrscheinlich. Bei körperlicher Anstrengung im Freien haben Kinder, Jugendliche und empfindlich reagierende Erwachsene eine geringe Verminderung der Lungenfunktion zu erwarten.
- 180-240 µg/m³:„Hohe Belastung“. Die Wahrscheinlichkeit für Schleimhautreizungen ist erhöht. Bei körperlicher Anstrengung im Freien kann bei Kindern, Jugendlichen und empfindlich reagierenden Erwachsenen die Lungenfunktion um 5 bis 10% reduziert werden.
- Über 240 µg/m³:„Sehr hohe Belastung“. Die Wahrscheinlichkeit für Reizungen der Schleimhäute ist stark erhöht. Bei körperlicher Anstrengung im Freien ist die Lungenfunktion in der gesamten Bevölkerung im Durchschnitt um 15% reduziert. Die Lungen von empfindlich reagierenden Personen können in ihrer Funktion sogar um 30% oder mehr vermindert sein.
Empfehlungen
Sportanlässe, Ausdauersport und sonstige starke körperliche Anstrengungen im Freien sollten geplant werden, wenn tiefere Ozonwerte zu erwarten sind, d.h. meist vormittags oder nach Sonnenuntergang. Belastungsmindernd sind z.B. Aktivitäten im Wald, wo die Ozonwerte in der Regel niedriger sind als auf freiem Feld.